KAPPA – DIE KARTOFFEL KERALAS

22
May

KAPPA – DIE KARTOFFEL KERALAS

Mehr als nur blubbernde Kügelchen!

100 neue Stängel Kappa verstecken sich seit Mai im Boden des BASIS Camps in Kerala. Bevor die Regenzeit kommt, muss das kartoffelähnliche Gemüse unter die Erde, um dann gut gedeihen und wunderbar wachsen zu können. Sodass in sechs Monaten viele leckere Kappas geerntet werden können!

Kappa? Was soll denn das für ein Gemüse sein? Kappa ist Malayalam und der Name der Keralesen für Tapioka – eine Art Kartoffel, die unter anderem in Brasilien und im Süden Indiens angebaut wird. In Deutschland begegnet man der Pflanze (wenn überhaupt) eigentlich nur als Stärkemittel – z.B. als kleine Kügelchen im blubbrigen Bubble Tea 😉 Aber Tapioka bzw. Kappa kann noch mehr als nur Getränke zum Blubbern bringen oder Soßen andicken. In Kerala werden daraus die leckersten Gerichte gezaubert, wie etwa eine Art Kartoffelbrei als Beilage zu Kerala Fish Curry.

Der Keralese lässt auf Kappa etwa so wenig kommen wie der Deutsche auf die Kartoffel. Es ist ein nationales Gericht, das in vielen Weisen zubereitet werden kann. In manchen Teilen Keralas wird es zum Frühstück verzehrt, anderswo dient es als Grundnahrungsmittel. Dabei kann es entweder normal gekocht, nachdem man es geschält und in kleine Würfel oder Scheiben geschnitten hat, oder aber auch zu Chips verarbeitet werden. Für einen leckeren dry pudding – also Kartoffelbrei – wird Kappa nach dem Kochen z.B. mit geraspelter Kokosnuss, Chili, Salz und Kurkuma gewürzt, gedünstet und schließlich gestampft. Dieser eignet sich wunderbar als Beilage zu Fleisch oder Fisch, in Kerala traditionell Sardinen.

Mittlerweile wird Kappa in Indien meist nur noch Zuhause zubereitet und selten in Restaurants serviert, außer man befindet sich an der Küste. Bei uns im BASIS findet ihr es auch ab und an auf der „Speisekarte“ 😉. In Luxusrestaurants wird es sogar als „Kerala speciality“ im Menü ausgeschrieben. In Deutschland findet man manchmal Tapioka-Pudding abgepackt in Asia Läden – geschmacklich aber vermutlich nicht mit dem frischen Kappa im BASIS vergleichbar.

Falls ihr nun selber Lust habt, indisch zu kochen, dann probiert doch mal die Zubereitung alla Mathew aus: „Gemahlene Kokosnuss, Frühlingszwiebeln, grüne Chili, Knoblauch, einige Curryblätter und einen halben Teelöffel Kurkuma vermischen, so dass eine grobkörnige Paste entsteht. Nachdem die Tapioka gekocht und in Würfel geschnitten wurden, werden sie mit der Kokos-Paste und weiteren Curryblättern vermengt. Zugedeckt etwa 3-4 Minuten auf niedriger Stufe kochen.“

Daraus entsteht ein leckerer Kappa-Pudding – bei Eurem nächsten Besuch bereiten wir ihn gerne einmal für Euch zu!

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