ENTLASTUNG FÜR DEN KÖRPER

06
Sep

ENTLASTUNG FÜR DEN KÖRPER

Ein Selbstexperiment unserer Praktikantin Santina

Nachdem ich sehr interessiert an ausgewogener Ernährung und einem gesunden Lebensstil bin, lese ich sehr oft verschiedenste Berichte über DIE perfekte Ernährung. Sehr oft bin ich dabei auf das Fasten gestoßen, um den Körper Ruhe und Reinigung zu geben. Zum Einstieg vor einer radikalen Fastenkur werden Entlastungstage empfohlen, um den Körper auf die Umstellung vorzubereiten. Es wird empfohlen, einen solchen Entlastungstag in den Alltag mit einzubauen. So bin ich draufgekommen, dass ich für die nächsten 5 Wochen, die ich noch hier in Indien bin, jede Woche einen Tag einen Entlastungstag machen könnte, um dann sagen zu können, ob ich mich vitaler, fiter und besser fühle – und ob ich es weiterempfehlen würde.

Teil 1: Reistag

Begonnen habe ich mit einem Reistag. Dreimal täglich 50 Gramm Vollkornreis. Morgens und abends mit einem gedünsteten Apfel und mittags zwei gedünsteten Tomaten. Vorab muss man sich auf die Tage wirklich psychisch vorbereiten. Wenn zum Beispiel am Samstag ein Fest ist, wo viel gegessen und getrunken wird, plane ich meinen Entlastungstag am Sonntag. Oder ich nehme mir immer einen festen Tag in der Woche. Mein Tag startete mit einer Stunde Yoga und danach habe ich mir meinen Reis mit Apfel gekocht. Nach dem Essen ging es mir sehr gut und ich war gesättigt. In den vier Stunden, die zwischen meinen Mahlzeiten lagen, war ich spazieren, habe ein Buch gelesen und eine entspannte Arbeit am Computer erledigt und habe mich dann sehr auf mein Mittagsessen gefreut. Mit gutem Hunger habe ich die zweite Mahlzeit gegessen und war dann nochmal länger spazieren und habe dann einen Ausflug mit den BASIS-Gästen in eine Schule gemacht. Der Ausflug tat sehr gut, da ich abgelenkt war und nicht über das Essen nachdachte. Beim Abendessen war der Wunsch nach etwas “Geschmack” da, aber wenn du weißt, dass du am nächsten Tag wieder ganz normal isst, hält man das sehr gut aus. Als Fazit würde ich sagen, dass ich immer guten Hunger zu den Mahlzeiten hatte, aber nach dem Essen immer satt war. Es fühlt sich gut an, zu wissen, dass man leicht gegessen hat und seinem Körper was Gutes tut. Wir Deutschen essen eh viel zu viel und das Land, indem die Menschen am Ältesten werden, sagen, dass sie sich immer nur zu 80% sattessen. Somit ist das eine sehr gute Basis und ich nehme mir vor, morgen ausgewogen, gesund und in kleineren Portionen weiterzumachen.

Ich habe sehr gut geschlafen und hatte auch spät abends kein Hungergefühl. Am nächsten Morgen habe ich mich sehr gut gefühlt und war stolz, den Tag so gut gemeistert zu haben. Ich habe den Tag mit einer Schüssel Obst aus dem BASIS-Gelände mit selbstgemachten Joghurt, Kokosraspeln und Reisflocken gegessen.

Probiert es aus!!! Nächste Woche versuche ich einen Hafertag 😊

Teil 2: Hafertag

Nachdem ich 3 Tage in Bangalore war und dort sehr viel gegessen habe, war mir klar, dass ich sobald ich wieder zurück im BASIS bin einen weiteren Entlastungstag einlegen werde. Begonnen habe ich meinen Tag mit 2 Tassen heißem Wasser und habe dann mein Frühstück zubereitet. 35 g Vollkornhafer habe ich in Wasser gegart (ohne Zugabe von Salz). Dazu habe ich mir 50 g Apfel und 50 g Ananas geschnitten und ebenfalls gegart. Nach dem Essen habe ich nochmal 2 Gläser Wasser getrunken und bin dann spazieren gegangen. Während des Frühstücks habe ich mir sehr viel Zeit gelassen, mein Essen zu essen und habe jeden Bissen sehr genossen. Ich fühlte mich sehr gesättigt und nach dem Spaziergang sehr vital und gut.

Nach dem Spaziergang wurde reichlich Wasser getrunken und dann war es schon Zeit, das Mittagessen zu machen. Wieder 35 g Vollkornhafer in Wasser garen und dazu gab es 100 g gegarte Tomaten. Nach dem Essen habe ich einen Ingwertee getrunken und mich für 30 Minuten ins Bett gelegt und Entspannungsmusik gehört. Danach habe ich mein Buch (welches fast einen Monat unangerührt darlag) draußen im Schatten unter den Palmen weitergelesen und währenddessen viel Wasser getrunken. Es war toll und ich habe es sehr genossen. Etwas verschwitzt habe ich dann lange geduscht und mir Zeit genommen, meiner Familie und Freunden, die ich die letzte Zeit durch den Alltagsstress etwas vernachlässigt habe, liebevolle Nachrichten und tolle Bilder zu schicken. Dann war Zeit für das Abendessen, auf das ich mich echt freute, da ich großen Hunger hatte. Ich habe den Haferbrei mit 100 g Bananen gegessen, was echt sehr lecker war. Ich war schon sehr müde, habe dann aber noch einer Ayurveda-Kundin Bilder meines bisherigen Indien Aufenthaltes gezeigt und gemeinsam haben wir einen leckeren Kräutertee getrunken. Den Abend habe ich mit der Familie Moozhiyil mit schönen Gesprächen ausklingen lassen.

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